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ADHS im Erwachsenenalter

Ich biete Ihnen beides: eine fundierte Diagnostik, bei der Sie wirklich ernst genommen werden und therapeutische Begleitung, die danach nicht aufhört.

Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörung

Viele Erwachsene mit undiagnostiziertem ADHS hatten jahrelang das Gefühl, einfach nicht zu funktionieren. Durch Rückmeldungen aus dem Umfeld halten sie sich für zu vergesslich, zu unruhig, zu impulsiv. Oft haben sie über Jahre gelernt, ihre Schwierigkeiten nach außen zu kompensieren.

 

Sie gelten teils als als leistungsfähig, angepasst oder besonders engagiert, erleben innerlich jedoch oft chronischen Stress, Selbstzweifel oder das Gefühl, sich ständig anpassen zu müssen. Nicht selten wurden die eigenen Schwierigkeiten lange anderen Ursachen zugeschrieben oder bagatellisiert.

Oft kommt die Diagnose erst spät, manchmal gar nicht. Dabei kann Klarheit über sich selbst der erste und einer der entscheidensten Schritte für eine Besserung sein. Eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema in Form von Psychotherapie oder Beratung/Coaching kann entlastend sein, weil sie Zusammenhänge verständlich macht und Selbstvorwürfe reduziert.

ADHS bei Erwachsenen sieht oft anders aus als bei Kindern.

Typische ADHS
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Typische Themen sind:

  • Schwierigkeiten, Aufgaben zu beginnen oder zu beenden

  • Gedanken, die springen und nie zur Ruhe kommen

  • Impulsive Entscheidungen, die im Nachhinein bereut werden

  • Vergesslichkeit im Alltag trotz hoher Intelligenz

  • Emotionale Überreaktionen und schnelle Erschöpfung

  • Das Gefühl, immer mehr Energie aufwenden zu müssen als andere

  • Das Bedüfnis, sich anderen Menschen stark anzupassen und nicht negativ auszufallen (Masking)

  • Eigenen Schwierigkeiten vor anderen verbergen mit der Angst, dass es trotzdem auffällt (Imposter-Syndrom)


Besonders bei Frauen bleibt ADHS oft lange unerkannt, weil sich die Symptome anders zeigen und häufiger nach innen gerichtet sind.

ADHS ist KEINE Modediagnose

... sondern eine neurobiologische Besonderheit, die Menschen bereits seit der Kindheit begleitet und das leider oft ohne erkannt zu werden.

 

Besonders im Erwachsenenalter zeigt sich ADHS häufig anders als die gängigen Klischees vermuten lassen: weniger durch sichtbare Unruhe, sondern durch innere Anspannung, Konzentrationsschwierigkeiten, emotionale Überforderung, Erschöpfung oder das Gefühl, trotz großer Anstrengung nicht „mitzukommen“.

 

Dass ADHS heute häufiger benannt wird, liegt vor allem an einem besseren fachlichen Verständnis und einer gestiegenen Sensibilität nicht an einem plötzlichen Auftreten der Problematik.

Diagnostik ADHS

Diagnostik

Eine sorgfältige ADHS-Diagnostik erfordert Zeit, Struktur und eine differenzierte Betrachtung der Lebensgeschichte. In meiner Praxis lege ich großen Wert auf eine umfassende Anamnese nach Vorgaben der S3-Leitlinie der WHO, die sowohl die aktuelle Symptomatik als auch biografische Aspekte berücksichtigt. Das bedeutet: keine schnelle Checkliste, sondern eine gründliche, mehrstufige Untersuchung, die Ihre gesamte Lebensgeschichte berücksichtigt.

 

Ziel ist es nicht, vorschnell ein Etikett zu vergeben, sondern gemeinsam zu prüfen, ob die beschriebenen Schwierigkeiten im Rahmen einer ADHS erklärbar sind oder ob andere Faktoren im Vordergrund stehen.

Diagnostik bedeutet für mich, Hypothesen gemeinsam zu prüfen, einzuordnen und verständlich zu machen. Unabhängig vom Ergebnis kann dieser Prozess bereits dazu beitragen, eigene Muster besser zu verstehen und neue Perspektiven auf den bisherigen Lebensweg zu entwickeln.


Am Ende des Diagnostikprozesses erhalten Sie auf Wunsch einen ausführlichen schriftlichen Bericht, den Sie mitnehmen und bei Bedarf einem Psychiater oder anderen Fachleuten vorlegen können.

Was im Diagnostikbericht enthalten ist:

  • Ausführliche Anamnese

  • Testergebnisse

  • Diagnosestellung nach ICD-10

  • Handlungsempfehlungen

  • Weiterverweisungen bei Bedarf

Wichtiger Hinweis: Als Heilpraktikerin für Psychotherapie bin ich (genau wie Psychptherapeuten) nicht berechtigt, Medikamente zu verschreiben. Für eine medikamentöse Behandlung vermittle ich Sie gerne an entsprechend spezialisierte Kooperationspartner weiter.

Kooperationen ADHS
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Meine Kooperationen

Wichtig zu wissen ist, dass eine ADHS-Diagnostik durch eine Heilpraktikerin für Psychotherapie nicht in allen behördlichen oder formalen Kontexten anerkannt wird. Dies betrifft insbesondere Fragestellungen im Zusammenhang mit Kostenträgern, Behörden oder bestimmten arbeits- und sozialrechtlichen Verfahren. Transparenz ist mir an dieser Stelle sehr wichtig.

Wer eine offizielle Diagnose von approbierter Stelle benötigt oder eine medikamentöse Behandlung anstrebt, ist bei mir trotzdem richtig.

 

Offizielle Diagnose von approbierter Stelle:

Ich arbeite mit einem auf ADHS spezialisierten approbierten Psychologischen Psychotherapeuten zusammen. Meine Diagnostik wird dort anerkannt, was die Wartezeit für die formale Bestätigung der Diagnose verkürzen kann. 

 

Medikamentöse Behandlung:

Für die medikamentöse Therapie bei ADHS habe ich eine direkte Kooperation mit einem auf ADHS spezialisierten Psychiater. Durch meine Vordiagnostik entfällt dort ein Teil des Aufwands, wodurch Sie gegebenenfalls schneller an einen Termin kommen.

Das bedeutet für Sie konkret

→ Orientierungsgespräch und Diagnostik bei mir

→ (wenn notwendig) bestätigung der Dianostik durch

     approbierten Kooperationspartner

→ weiterführende Therapie & Beratung bei mir.

 

Ein roter Faden statt Einzeltermine ohne Zusammenhang.

Behandlung

In der Arbeit mit ADHS nutze ich unter anderem Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie, um individuelle Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster sichtbar und verstehbar zu machen.

 

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die „Korrektur“ von Eigenschaften, sondern ein besseres Verständnis eigener Funktionsweisen und innerer Dynamiken.

 

Gemeinsam werden alltagsnahe Strategien entwickelt, die zu den persönlichen Ressourcen, Anforderungen und Lebensumständen passen und eine realistische Entlastung im Alltag ermöglichen.

Themen, mit denen wir arbeiten können:

  • Masking & Erschöpfung reduzieren

  • Identität & Selbstbild nach Diagnose

  • Emotionsregulation im Alltag

  • Soziale Situationen besser navigieren

  • Begleitende Angst oder depressive Symptome

  • Beruf & Beziehungen mit ADHS

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Mein Ansatz

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